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Erleben Android und iOS doch noch eine Überraschung? Mobile OS im Unternehmenseinsatz (II/III)

Jul 9, 14 • AllgemeinNo CommentsRead More »

Nachdem wir uns im ersten Teil der Serie mit der weltweiten Durchdringung der mobilen OS auseinandergesetzt haben, schauen wir uns dieses Mal den B2B-Bereich näher an.

Mobile Endgeräte entwickeln sich immer mehr zur führenden Endgeräteklasse im Business-Umfeld. Wir sind davon überzeugt, dass sich im Geschäftsalltag in vielen, vor allem operativen Bereichen, die Kombination aus Smartphones und Tablets sukzessive als das bestimmende Arbeitsmittel durchsetzen wird. Folglich erwarten wir auch ein geändertes Nutzungsverhalten im Bereich Reporting, Analyse und Planung.

Bei unseren Kunden und Interessenten verzeichnen wir bereits seit etwa zwei Jahren eine zunehmende Nachfrage nach mobilen Lösungen. Mobile Endgeräte (Smartphones und/oder Tablets) werden schon heute bei zahlreichen Unternehmen Notebooks und stationären Rechnern vorgezogen beziehungsweise werden gleichberechtigt behandelt. Noch häufig ist die Fachabteilung Treiber für derlei Initiativen, doch reagieren die IT-Abteilungen immer besser auf die neuen Anforderungen, zumal sie mehr und mehr die richtigen Werkzeuge an die Hand bekommen.

Ausgereifte und skalierbare Produkt-Architekturen, die es Unternehmen ermöglichen, in einzelnen Bereichen mit mobilen Applikationsszenarien zu starten sowie einfach und durchdacht durch weitere Lösungen auf Basis einer einheitlichen Plattform schrittweise erweitert werden können, gehören die Zukunft. Das gilt sowohl für BI-Systeme als auch für jedes andere IT-Themenfeld.

In den letzten fünf Jahren brach über viele IT-Abteilungen die Welle neuer Geräteklassen ein, die sie mit Mühe versucht haben, in bestehende Infrastrukturen zu integrieren. Nicht nur, dass diese Geräte selbst beschafft werden mussten (Geschäftsausstattung), man musste sich auch mit dem Trend Bring-your-own-device (BYOD) auseinandersetzen und Fremdgeräte vermehrt zulassen oder restriktive Richtlinien einführen. Die damit verbundene Unsicherheit der Geschäftskunden spiegelt sich auch in einer Lünendonk-Studie zum Thema „Mobile Enterprise“ wider. Diese besagt, dass auch heute noch nur wenige Unternehmen über eine echte Mobility-Strategie verfügen.

Unterstützte Betriebssysteme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Studie wurden speziell Geschäftskunden befragt. Dadurch ergibt sich ein etwas anderes Bild bei den genutzten mobilen Betriebssystemen im Vergleich zur allgemeinen weltweiten Durchdringung [LINK zurück auf ersten Beitrag]. Geräte aus dem Hause Apple dominieren klar das Business-Umfeld. Der hohe Anteil von Blackberry-Geräten lässt sich vor allem auf hybride Architekturen zurückführen: die IT-Abteilung stellt standardmäßig Blackberry-Geräte, auf Wunsch werden aber auch iOS-Geräte on-top ausgeliefert.

Android ist ebenfalls stark vertreten, aber gemessen am Durchdringungsgrad im Consumer-Markt ist die Zurückhaltung im Business-Umfeld nicht von der Hand zu weisen.

Bislang spielen Windows-basierte mobile Betriebssysteme weder im Consumer-Markt noch im Business-Umfeld eine große Rolle. Doch im Hinblick auf den weitreichenden Einfluss von Microsoft im B2B-Bereich und der angepassten Marktstrategie unter dem neuen MS CEO Satya Nadella könnte sich dies bald ändern.

Welche Strategie verfolgt Ihr Unternehmen? Welches Betriebssystem ist gemäß Ihrer IT-Strategie zulässig oder setzen Sie auf einen BYOD-Ansatz?

Lesen Sie im dritten Teil, wie sich die Betriebssysteme von Apple, Blackberry, Google und Microsoft unterscheiden und welchen Fokus sie legen.

Lesen Sie im ersten Teil der Beitragsserie welche mobilen OS die weltweite Entwicklung beherrschen.

 

Christian Kleih,
MarCom Manager Cubeware

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